Zwergpudel / Zwergschnoodle

Zwergpudelzucht vom Neißeland - Niederlausitz Brandenburg

Epigenetik in der Hundezucht – Einfluss auf Gesundheit und Wesen von Welpen

Genetik als Grundlage

Die genetische Veranlagung eines Hundes bildet die Basis für Gesundheit, Erscheinungsbild und Wesen.
Sorgfältig ausgewählte Elterntiere sind daher ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Zucht.

 

Was bedeutet Epigenetik?

Neben der klassischen Genetik gewinnt ein weiterer Faktor zunehmend an Bedeutung: die Epigenetik.

Darunter versteht man die Regulation der Genaktivität durch äußere Einflüsse – ohne dass sich die DNA selbst verändert. Umweltbedingungen wie Ernährung, Stressniveau, Haltung, soziale Bindungen und allgemeines Wohlbefinden beeinflussen, welche Gene aktiv sind und wie sie im Körper wirken.

 

Einfluss auf die nächste Generation

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass epigenetische Prägungen nicht nur das einzelne Tier betreffen.
Unter bestimmten Voraussetzungen können sie auch an die nächste Generation weitergegeben werden.

Damit erweitert sich der Blick auf Zucht deutlich über die reine Genetik hinaus.

 

Bedeutung für die Zuchtpraxis

Für eine verantwortungsvolle Hundezucht bedeutet das:

Nicht nur die genetische Auswahl der Elterntiere ist entscheidend, sondern auch deren Lebensumfeld.
Hunde, die in einem stabilen, stressarmen und sozial gefestigten Umfeld leben, entwickeln eine andere physiologische und hormonelle Ausgangslage als Tiere unter ungünstigen Bedingungen.

Diese Faktoren können sich bereits vor der Geburt auf die Entwicklung der Welpen auswirken und deren Anpassungsfähigkeit, Belastbarkeit und Verhaltensentwicklung mitprägen.

 

Mein Anspruch

Aus diesem Grund ist es mein Anspruch, meinen Hunden nicht nur eine durchdachte genetische Grundlage zu bieten, sondern ihnen gleichzeitig ein Umfeld zu schaffen, das Ruhe, Sicherheit und positive Reize vereint.

Denn nachhaltige Zuchtqualität entsteht aus dem Zusammenspiel von Genetik und Lebensbedingungen.